s Sauna-Tauchbecken: Der gesunde Kältereiz

Sauna-Tauchbecken: Der gesunde Kältereiz

Saunatauchbecken
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Saunabaden ist die perfekte Reiztherapie, mit der das Immunsystem stimuliert werden kann. Wer regelmäßig sauniert, härtet sich ab und trainiert die körpereigene Abwehr. Dabei besteht ein Saunagang immer aus drei aufeinanderfolgenden Schritten. Zunächst kommt die Hitzephase in der Sauna, es folgen die Abkühlungsphase und der Ruhepause. Die richtige Kälteanwendung nach der wohl-warmen Sauna ist von besonders großer Bedeutung. Denn nur wenn der Kreislauf richtig abgekühlt wird, kann sich auch der gesundheitsfördernde Reiz der Sauna entfalten.

Abtauchen im Sauna-Tauchbecken

Das gesunde Gefäßtraining lässt sich durch den kurzen Gang in ein kaltes Sauna-Tauchbecken perfekt umsetzen. Im Kältebecken wird der Kreislauf nach der Sauna wieder richtig in Schwung gebracht. Während sich in der Sauna die Blutgefäße weiten, ziehen sie sich durch die Abkühlung schlagartig zusammen. Der Blutkreislauf kommt in Schwung und die Immunabwehr wird angeregt. Eine Wirkung, die sich langfristig positiv auf unsere Gesundheit auswirkt.

Tauchbecken: Kreislauf richtig abkühlen

Ob finnische Sauna, Caldarium oder Erdsauna: Die einzelnen Saunatypen sind in ihrer Hitze sehr unterschiedlich. Eines haben sie alle gemeinsam: Nach dem warmen Saunagang steht die Abkühlung an. Bevor es nach der heißen Sauna ins kalte Tauchbecken geht, heißt es jedoch „Ab unter die Dusche“. Am besten werden zuerst Beine und Arme mit Wasser bespritzt und danach der gesamte Körper. Das Wasser sollte dabei lauwarm bis kühl sein. Nach der Dusche geht es dann Richtung Tauchbecken. Das Wasser, mit dem das Becken gefüllt ist, kommt in den meisten Fällen frisch aus der Leitung. Die Temperatur beträgt nicht mehr als 15 Grad. Der Kältereiz ist entsprechend hoch. Doch genau diese Kaltwasseranwendung bringt erst den gewünschten Saunaeffekt hervor.

Das Kältebecken nach der Sauna richtig nutzen

Zugegeben, der Gang in das kalte Wasser kostet auch echte Sauna-Fans einige Überwindung. Über eine Einstiegsleiter oder eine Treppe geht es in das Kaltwasserbecken. Tauchbecken gibt sie übrigens in den verschiedensten Formen, ob Tauchbottich oder Tauchkübel aus Holz, Kunststoff oder PVC bis hin zum kleinen gekachelten Pool. Bevor man jetzt in das kühlende Nass eintaucht, atmet man am besten ruhig ein und aus und taucht dann den kompletten Körper ein. Länger als 15 Sekunden sollte der Tauchbeckengang allerdings nicht dauern. Dem Körper würde sonst zu viel Wärme entzogen. Nach dem Gang in das Kältebecken gut abtrocknen und im besten Fall einen Bademantel anziehen. Wer es noch eisiger mag: In das sogenannte Eisbecken werden zusätzlich Eiswürfel hinzugegeben, um die Temperatur noch weiter zu senken. Besser nicht: Personen, die an hohem Blutdruck leiden, sollten auf den Gang in ein kaltes Tauchbecken verzichten.

Nach dem Sauna-Tauchbecken: Pure Entspannung

Wer sich einmal überwunden hat, ein Tauchbecken zu nutzen, wird den anschließenden Effekt zu schätzen wissen. Zum einen stärkt der Wechsel von warm zu kalt im Kältebecken die eigenen körpereigenen Abwehrkräfte. Der Kältereiz hat auch einen sehr positiven und straffenden Effekt auf die Haut und steigert das gesamte Wohlbefinden. Durch die Abkühlung im Tauchbecken kann sich der Körper in der Ruhephase besonders gut entspannen. Man fühlt sich sprichwörtlich wie „neu geboren“. Übrigens: Die Pause sollte immer mindestens so lange dauern wie die Hitzephase in der Sauna.

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