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Tipps zur Krähenjagd

Krähenjagd
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Seitdem die Rabenkrähe vor 15 Jahren einen Heiligenschein bekam und somit nicht gejagt werden darf, hat sich die Rabenkrähe in verschiedenen Landesgebieten stark vermehrt. Ihr Einfluss auf Niederwild und Bodenbrüter ist zwischen bei der Jägerschaft und Naturschutz stark umstritten. Viele Tierarten haben sich durch die Landwirtschaft in ihren Rahmenbedingungen verschlechtert, was wir ebenso wenig verhindern können, wie z.B. Naturkatastrophen. Jedoch können wir die Besatzdichte von Dachs – Fuchs – Marder – Rabenvögel und sonstigen Kleintieren zumindest in ein paar Bundesländern regulieren. Diese Möglichkeit der Hege- und Pflege sollten Jäger überlassen sein.

Der größte Vertreter der Sperlingsvögel ist neben den Kolkraben die Aaskrähe. Östlich der Elbe ist die Nebelkrähe beheimatet, während die Rabenkrähe ihr Revier mehr in weiten Teilen von Niedersachsen verbringt und das auch noch in einer derart hohen Besatzdichte wie man sie bis dato noch nicht erlebt hat. Die höchste Anzahl dieser Raben beobachtet man in Ortschaften, aber hauptsächlich in Großstädten.

Wie also kann man der Krähe zu Leibe rücken?

Für den Neueinsteiger und unerfahrenen Jäger in der Petri Heil-Jägerschaft ist es nicht einfach. Trotz der recht großen Schwingfläche dieser Raben, können sie dennoch recht schnell sich in der Luft fortbewegen, das unterschätzen Jäger leicht und wenn der Schuss dann fällt, zieht die Schrotladung hinter den Raben vorbei in den Orbit. Eindrucksvoll von Wendigkeit und Tempo zeigt der Rabe sein Können, wenn er z.B. einen Habichtvogel verfolgt.

Im Schnitt wird eine Krähe 30 Jahre alt und speichert ihre Lebenserfahrung sehr gut. Aus diesem Grunde ist eine Altkrähe nur schwer zu überlisten. Inzwischen haben auch einige verbohrte Tierschützer begriffen, dass eine hohe Dichte von Rabenvögel für die Artenvielfalt der vielen Singvögel nicht förderlich ist.

Lockjagd auf Krähen

Ein Jägerspruch lautet: „Gut getarnt ist mindestens ein halber Jagderfolg“.
Früher taten es sich die Jäger recht leicht, mit dem Raubzug als Naturwildheger. Im Frühjahr wurden in Altgrasstreifen unter Büschen und Bäumen Nester aus Grashalmen angelegt und mit ein paar Gifteiern im Gelege bestückt die am nächsten Morgen zu ca. 90 Prozent geplündert wurden. Hauptsächlich unverpaarte Männchen und Krähen fielen dem Gift zum Opfer. Im Anschluss nahm man sich die bekannten Horstbäume vor und schlug mit einem Knüppel gegen den Stamm. So wurde das brütende Weibchen zum abstreichen gezwungen und erlegt. Heute gestaltet sich die Krähenjagd schwieriger. Leider haben sehr viele Revierinhaber nicht den Überblick, wieviel Krähen sich in ihrem Revier aufhalten.

Die erfolgreiche Jagd

Am Morgen fliegt die Krähe hungrig von ihrem Nest zielstrebig dorthin, wo sie Nahrung findet. In ihrem Revier hält sich die Krähe an ziemlich feste Flugrouten. Dort in der Gegend bauen die Jäger dann ihre Lockbilder und Schirme auf. In England und USA ist die Lockjagd auf Krähen bis zur Perfektion entwickelt, mit einem elektronisch arbeitendem Locker, die leider in Deutschland verboten sind.

Der herkömmliche Locker in Form einer Frischlingsschwarte oder eines alten Hasenbalgs wird dann ca. 25m vor dem abgedeckten Schirm aufgebaut. Die schlaue Krähe überfliegt das Lockbild. Mit dem Krähenlocker von „Buck – Expert“ kann hier ein wenig nachgeholfen werden. Erlegte Krähen werden dann in das Lockbild eingebaut. Der Kopf der Krähe wird mit einem Stock hochgehalten. Für die Schrotflinte hat sich Schrot in einer Stärke von 2,7 mm bewährt. Andere Jäger legen als Falle einen präparierten Habicht oder Fuchs aus, die mit einer erlegten Krähe ausgelegt werden. Zu dieser Kategorie gehört auch das Plastikhuhn, aber die Erfahrung mit ihm ist unzureichend.

Fazit

Die Lockjagd auf Krähen ist nicht unbedingt einfach und benötigt auch viel Geduld bei den Schlauen Krähen. Ebenso erfordert auch der Umgang mit der Schrotflinte eine gewisse Erfahrung, um damit die Krähe zu treffen.

Tipp: Wie Profis die Krähenjagd betreiben findet ihr hier: www.kraehenjagd.eu

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