Was ist Suzuki bzw. Souzouki und wie wird es hergestellt?

Was ist Suzuki bzw. Souzouki und wie wird es hergestellt?

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Auch wenn viele Deutsche das Wort Suzuki bzw. Souzouki nicht automatisch mit Essen assoziieren würden, handelt es sich dabei dennoch um eine bekannte Spezialität der griechischen Küche. Wie viele Klassiker überzeugt auch dieses Gericht durch seine herzhaften Aromen und seine simple Zubereitung. In diesem Artikel (und hier auf essen-trinken.net) erfahren Sie nicht nur alles Wissenswerte über das bekannte griechische Gericht, sondern auch wie es klassischerweise hergestellt wird. Viel Freunde beim Lesen und Nachkochen.

Was ist Suzuki?

Das aus Griechenland stammende Gericht wird in seiner Heimat gerne auch mal Suzukakia, Souzukakia oder Souzouki genannt. Dabei handelt es sich um ein aus Hackfleisch hergestelltes Gericht, welches mit den in Deutschland bekannten und beliebten Frikadellen verglichen werden könnte. Dieser Vergleich sollte aber in Griechenland nicht zu lautstark von sich gegebenen werden, da die Griechen diesen Vergleich nicht besonders gut finden und recht mürrisch darauf reagieren könnten.In Griechenland werden die Suzukis meist ohne Sauce serviert. Dennoch ist es mittlerweile in vielen Restaurants zum Standard geworden, zu dem Fleischgericht eine Art Tomatensauce zu servieren, welche das Aroma der „Frikadellen“ zusätzlich unterstützt.

Welche Beilagen passen zu Suzukis?

Eine typische Beilage zu den kleinen Suzukis sind die sogenannten „Gigantes“. Dabei handelt es sich um eine in Griechenland verbreitete Sorte von weißen Riesenbohnen, die ähnlich wie Baked Beans in Tomatensauce zubereitet und mit mediterranen Kräutern abgeschmeckt werden. Wenn Sie es aber lieber einfach mögen, können Sie die Suzukis auch nur mit Pommes Frites, frisch gebackenem Fladenbrot oder einem knackigen Salat genießen.

Achtung Verwechslungsgefahr!

Ähnlich wie Suzuki klingt auch ein anderes recht bekanntes griechisches Gericht, nämlich Souvlaki. Im Unterschied zu Suzuki sind mit Souvlaki aber gegrillte Spieße auf der Basis von Schweine- oder Lammfleisch gemeint. Für Souvlaki werden aber klassischerweise kleine Fleischstücke verwendet. Diese werden auf einen Spieß gesteckt, gewürzt und am Grill oder in der Pfanne gebraten.

Wie wird Suzuki zubereitet und welche Zutaten brauchen Sie dafür?

Eine der wichtigsten Zutaten für dieses klassische Rezept aus Griechenland ist frisches Hackfleisch. Grundsätzlich können zur Herstellung des Hackfleisches unterschiedliche Fleischsorten wie Lamm, Rind, Schwein oder auch Geflügel verwendet werden. Normalerweise wird in Griechenland aber ausschließlich Lammfleisch dafür verwendet.Neben dem Hackfleisch sind auch die typischen Gewürze entscheidend für ein authentisches Aroma. Klassische Gewürze sind neben Salz und Pfeffer, vor allem Thymian, Knoblauch, Zitrone und Kreuzkümmel. Zudem zählt auch Zimt zu den essenziellen Gewürzen für die Suzukis, auch wenn in Deutschland niemand auf die Ideen kommen würde Hackfleisch mit Zimt zu würzen.Unser Tipp: Wenn Sie die Gewürze nicht alle in Ihrer Küche auf Lager haben, können Sie auch eine spezielle Gewürzmischung für die Zubereitung von Suzukis im Handel kaufen. Dann müssen Sie nicht alle Gewürze einzeln kaufen und haben gleich das perfekte Mischverhältnis.

Nun aber zur Zubereitung im Detail:

Das Hackfleisch wird in einer Schüssel mit Semmel- oder Brotwürfeln vermengt und mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Thymian, etwas Zimt und fein geschnittenem Knoblauch abgeschmeckt. Je nach Belieben kann die Hackmasse noch mit etwas frisch gepresstem Zitronensaft oder der abgeriebenen Schale einer unbehandelten Zitrone aromatisiert werden. Durch die Zitrone bekommt das Gericht eine ungeahnte Frische und verbreitet noch mehr Mittelmeer-Feeling. Nachdem das Hackfleisch mit den Gewürzen abgeschmeckt wurde, wird es mit einem Kochlöffel nochmals kräftig vermischt. Anschließend werden aus dem marinierten Hackfleisch am besten mit feuchten Händen kleine Laibchen oder Röllchen geformt. Durch die feuchten Hände lässt sich das Hackfleisch leichter verarbeiten und klebt nicht an den Fingern. Die Laibchen können dann entweder am Grill über Holzkohle oder in einer Pfanne in etwas Olivenöl gebraten werden. Dabei schmeckt das Gericht natürlich noch viel besser, wenn es auf einem Holzkohlengrill über offenem Feuer zubereitet wird. Auf diese Weise bekommt es ein wunderbares und leicht rauchiges Aroma. Diese Zubereitungsart eignet sich in unseren Breitengraden aber nur in den Sommermonaten. In der kalten Jahreszeit können die Suzukis aber auch wie bereits erwähnt einfach in einer beschichteten Pfanne in etwas Olivenöl gebraten werden. Auch so schmecken sie wirklich lecker.Je nach Belieben kann das Gericht auch mit einer Sauce serviert werden. Die Suzukis harmonieren dabei vor allem mit einer Tomatensauce wunderbar. Für die Zubereitung dieser einfach eine in Würfel geschnittene Zwiebel in einem Topf in Olivenöl anschwitzen, eine Dose pürierte Tomaten dazu leeren, mit Salz, Pfeffer und Oregano abschmecken und 10-15 Minuten leicht köcheln lassen.

 

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