Unternehmungen mit einem beeinträchtigten Kind

Paare, die ein behindertes Kind erwarten oder durch einen Unfall/Krankheit eines bekommen, werden mit Sicherheit vor großen Herausforderungen stehen. Man muss mit dem Schock, der Angst und der Trauer um das Kind umgehen lernen. Dazu wird einem bewusst werden, dass man den Alltag rund um die Pflege und die medizinische Versorgung des Kindes organisieren muss. Vielleicht wird auch die Sorge bestehen, dass man als Paar auf der Strecke bleibt und dass man es nicht schafft, Krisen zu überwinden.

Die Diagnose, dass ein Kind krank oder behindert ist, wird die Eltern natürlich schwer treffen. Häufig wird ein ganzer Lebensentwurf zusammenbrechen. Es wird viel Zeit sowie Unterstützung brauchen, um die jeweilige Diagnose verarbeiten zu können, damit man dann die Chance erhält, mit sich selbst ins Reine zu kommen und daran zu glauben, dass es eine gute Zukunft geben wird.

Was helfen kann

Oft ist es sehr hilfreich, wenn das enge soziale und familiäre Umfeld anteilnehmend und unterstützend reagiert und sich mit darauf einlässt, positiv auf das Leben mit dem beeinträchtigten Kind einzugehen. Der Austausch mit Vertrauten oder auch mit Menschen aus Selbsthilfegruppen (also ähnlich Betroffenen) kann hilfreich sein, weil man den Personen gegenüber auch ehrlich alle Ängste, Zweifel oder Hoffnungen anvertrauen und sich darüber austauschen kann.

Wenn einem eine solche Unterstützung fehlt und man sich sehr allein damit fühlt, oder man Angst hat, dass sich Außenstehende schwer in die neue Lage hineinversetzen können, sogar verletzende Bemerkungen machen könnten, wird es vielleicht gut tun, sich an eine außenstehende Person, in Form einer professionellen Beratung zu wenden. Auch gibt es konkrete Unterstützung über spezialisierte Vereine. Die können auch häufig spontane Unterstützung organisieren, um verunsicherte Mütter und Väter aufzufangen. Dann sollte man wissen, dass es überhaupt einige Angebote gibt, die man in Anspruch nehmen kann und die den Alltag leichter machen. So zum Beispiel eine Kindergarten- oder Schulbegleitung, wie die Schulbegleitung Lüchow-Dannenberg in Anspruch nehmen.

Und wie schon erwähnt, hilft es vielen Eltern auch, sich mit anderen betroffenen Familien zu treffen, damit man erlebt, wie das Leben mit einem besonderen Kind abläuft und aussehen kann. Man erhält die Möglichkeit, von deren Erfahrungen und Wissen zu profitieren und auch eine große emotionale Erleichterung zu erleben. Ebenso über die finanziellen Aspekte, die man bei einem beeinträchtigten Kind berücksichtigen muss, solle man sich gut beraten lassen, auch was das Kindergeld betrifft.

Weitere Anlaufstellen für Hilfe können

  • Ärzte oder Hebamme,
  • Wohlfahrts-, Behinderten- sowie Elternverbände (informieren über finanzielle Hilfen, juristische Ansprüche)
  • Kirchliche Sozialdienste (können in Form von Beratung oder Vermittlung praktischer Hilfe unterstützen)
  • das Jugend- oder Sozialamt als auch Pflege-/Krankenkassen

sein.

Dank eines Austauschs mit den passenden Stellen kann man dann ein persönliches Hilfe-Netzwerk knüpfen.

Hilfe und Unterstützung kann wie folgt aussehen

  • Eine Familienhebamme oder Familienpflegerin kommt in regelmäßigen Abständen direkt nach Hause und kann zusätzlich den genauen, weiteren Bedarf erkennen und in die Wege leiten
  • Haushaltshilfen
  • Für die Betreuung von älteren Kindern einen Babysitter-Dienst
    Im Falle einer Elternerkrankung eine Kurzzeitbetreuung für das beeinträchtigte Kind
  • Fahrdienste
  • Kuren, mit oder ohne Kind
  • Was wollen Sie erleben?


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