Als neuer Veranstalter anfangen zu werben

Als neuer Veranstalter anfangen zu werben

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Marketing spielt eine wichtige Rolle für den Erfolg eines jungen Unternehmens. Wenn niemand die Produkte oder Dienstleistungen kennt, lassen sich keine Umsätze generieren. Beim begrenzten Budget eines Startups ist es dabei besonders wichtig, beim Marketing sinnvolle Entscheidungen zu treffen und möglichst kostengünstig zu werben. Die ersten Schritte sind dabei erfahrungsgemäß die schwierigsten. Später wird das Produkt auch durch Mundpropaganda und Empfehlungen bekannter.

Zielgruppe

Um sein Unternehmen überhaupt adäquat bewerben zu können, muss zuerst einmal die adressierte Zielgruppe sehr genau festgestellt werden. Eine gründliche Analyse stellt sicher, dass kein Geld für überflüssige Werbemittel verschwendet wird. Die Marketingaktion ist besonders wirksam, wenn die zu adressierende demographische Gruppe sowie deren Vorlieben und Denkweise genau bekannt sind. Junge Leute lesen eher weniger die aktuelle Tageszeitung und die ältere Generatione treibt sich normalerweise nicht auf Social Media Plattformen wie TikTok herum.

Eine professionelle Website ist Pflicht

Der Internetauftritt ist oft die wichtigste Anlaufstelle für potenzielle Kunden und Interessenten. Egal ob es sich bei dem Produkt Ihres Startups um ein Online Casino ohne Download oder eine B2B-SaaS-Lösung handelt: Wie professionell die Website gestaltet ist, steht in direktem Zusammenhang mit dem Unternehmenserfolg. Auch wenn Sie lediglich offline aktiv sind, können Sie über den Internetauftritt auf das eigene Unternehmen aufmerksam machen. Viele Menschen suchen zuerst im Internet nach einer Lösung für Ihr Problem. Die Spielregeln sind hier sowohl für junge Unternehmen als auch etablierte Player gleich. Bei der Gestaltung der Website muss darauf geachtet werden, dass diese suchmaschinenoptimiert wird. Denn die Konkurrenz ist online groß und kaum einer macht sich die Mühe mehr, als eine Seite der Google-Ergebnisse für seine Suche nach einer Lösung zu durchforsten. Ein Corporate Blog kann hier ein sinnvoller Weg sein, in den Suchmaschinen höher zu ranken und die Kunden mit hilfreichen Ratschlägen zu den Produkten und verwandten Themen zu versorgen.

Passender Content ist enorm wichtig

Um die Website ansprechend zu gestalten, braucht es oftmals Produktfilme oder einen Imagefilm. Auch bei den Fotos steht man vor der Wahl, eigene Inhalte zu produzieren oder lieber auf Stockfotos aus den großen Bibliotheken zurückgreift. Letzteres ist in der Regel günstiger, kann aber auch von Nachteil sein. Insbesondere im B2C-Bereich kann es für den Kunden abschreckend sein, wenn er ein Stockfoto als solches identifiziert. Bei eigenen Inhalten haben Sie auf jeden Fall die alleinigen Rechte und können den Content beliebig oft beispielsweise auf Flyern und Broschüren nutzen. In der Regel lohnt sich die Investition langfristig. Professionelle Fotos des Teams und der Gründer sind spätestens bei erster PR-Arbeit gefragt.

Im Internet kommt es stark darauf an, in welcher Branche das Unternehmen agiert. Wenn es sich eher um ein Nischenprodukt handelt, kann die Bewerbung auf Google, Facebook usw. lohnenswert sein, da die entsprechenden Keywords nicht so sehr umkämpft und daher günstiger zu bewerben sind.

Printmaterialien nicht vergessen

Welcher Anteil des Marketingmix aus Printmaterialien bestehen soll, hängt ebenfalls stark von der jeweiligen Branche ab. Eigene Visitenkarten sind natürlich ein Muss, um sich auf Konferenzen mit Kollegen und Investoren vernetzen zu können. Wenn das Startup regional tätig ist, können Flyer sehr wirkungsvoll sein. So kann die eigene Geschäftsidee schnell erklärt werden und sich rasant verbreiten. Unter Umständen ist diese Art der Werbung nicht besonders auf eine Zielgruppe zurechtgeschnitten. Bei Produkten beispielsweise für Studenten bietet sich daher die gezielte Verbreitung an der Hochschule und in beliebten Lokalitäten an. Auch Plakatwerbung kann passend sein, wenn die richtigen Stellen ausgewählt werden.

Influencer Marketing und Social Media

Gerade bei trendigen Produkten kann es sinnvoll sein, bekannte Influencer für seine Kampagne zu gewinnen und von der Reichweite zu profitieren. Hier ist es in der Regel ratsam, Influencer zu wählen, die ein recht enges Tätigkeitsfeld haben und dementsprechend interessierte Follower. War Influencer Marketing vor einigen Jahren noch durch seine Kostengünstigkeit bekannt, hat sich hier das Blatt immer mehr gewendet. Große Trendsetter wissen mittlerweile sehr gut, wie viel Ihre Reichweite wert ist und lassen sich diese entsprechend bezahlen. Gerade bei kleineren Influencern mit bisher wenig Placements und treuen Fans kann Influencer Marketing eine interessante Option für Startups sein. Der große Vorteil an Influencern ist, wie der Name schon sagt, dass diese die Kaufentscheidungen der Abonnenten wesentlich beeinflussen können. Markenbotschaften lassen sich gerade bei jungen Menschen gut über Instagram, Snapchat und TikTok verbreiten.

Dank hoher Engagement-Rates ist Influencer Marketing immer noch eine sehr kosteneffektive Maßnahme. Neben klassischen Werbeposts auf den angesprochenen Plattformen gibt es noch andere Wege, wie man sein Produkt etwas versteckter platzieren kann. Auf YouTube sind Hauls und Reviews beispielsweise sehr populär, bei denen der Meinungsmacher das Produkt auspackt und seine Kaufentscheidung eher emotional beziehungsweise rational begründet. Für Textilien sind sogenannte Lookbooks sehr beliebt, bei denen die beworbenen Stücke zu modernen Outfits kombiniert werden. Tutorials sind besonders im Bereich Technik und Elektronik verbreitet, bei denen die Zuschauer der Meinung des Experten vertrauen. Natürlich muss die Werbung in jedem Falle gekennzeichnet werden, damit man keine rechtlichen Probleme bekommt. Unternehmen wie Ikea nutzen Social Media mit verschiedenen Challenges für ihre Zwecke. So wird auf kreativem Wege das Publikum mit ähnlichem Content versorgt, wie es ihn sowieso kennt und mag. Und gleichzeitig wird die werbende Marke positiv assoziiert. Auf den Plattformen Instagram und YouTube ist die Marktsituation am weitesten.

Je nach Zielgruppe kann es auch Sinn machen, Facebook-Kampagnen zu schalten, auf themenrelevanten Websites Banner-Werbung zu machen oder den bestehenden Kundenstamm mit E-Mail-Marketing wiederholt anzusprechen. Wenn die eigenen Social Media Seiten bereits über eine gewisse Follower-Zahl verfügen, kann ein geschickt platzierter Countdown, der auf ein anstehendes Event hinweist, auch für Aufmerksamkeit sorgen. Mit dem Prinzip der Verknappung und begrenzter zeitlicher Verfügbarkeit schaffen es beispielsweise große Hersteller wie Nike und Adidas, ihre Schuhe mit einer großen Marge an den Mann zu bringen. Solche „Drops“ werden aber durchaus auch von kleinen Unternehmen genutzt, um einen gewissen Hype zu generieren.

Fazit

Nach einer ausführlichen Analyse der Zielgruppe kann der Marketingmix entsprechend aufgestellt werden. Besonders am Anfang sind kostenlose und kostengünstige Optionen interessant. Es sollte aber auch nicht zu sehr am Marketing gespart werden, denn nur durch eine Verbreitung der Marke kann das Unternehmen langfristig Erfolg haben.

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