Welche Unternehmungen sind während Corona noch möglich?

Welche Unternehmungen sind während Corona noch möglich?

Veranstaltungen / Corona
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Das waren noch Zeiten als man noch unter anderem das Konzert von Roland Kaiser (Kaisermania) in Leipzig besuchen durfte. Die Fußballfreunde würden gerne in der Arena weiter für ihre Clubs klatschen und auch im Tennis ist nur noch der Ball ohne Zuschauer interessant. Gerade gab es wieder ein Meeting mit nicht gerade freudestrahlenden Ergebnissen für Unternehmer wie die Gastronomie, die Friseure und Fitness-Clubs, um nur ein paar zu nennen.

Bei den beschlossenen Schutzmaßnahmen der Politik handelt es sich in den meisten Fällen um Verbote. Tatsache ist, dass niemand vorher jemals so eine Pandemie wie Covid 19 weltweit in einem solchen Umfang erlebt hat. Daher war zu Anfang die Einschätzung der Politik und Epidemiologen noch recht verhalten, schon zu Beginn der Pandemie.

Wie können wir die Lage in den Griff bekommen. Es gab Verbote, Geschäfte wurden geschlossen und die Maskenpflicht rückte immer näher. Im Sommer wendete sich die Pandemie zielstrebend in Richtung untere Grenze 50 Inzidenz.

So konnte der Sommer mit seinen Bürgern wieder etwas aufatmen und die Menschen sich ein wenig freier fühlen. Leider haben es einige mit Reisen, Events und Partys übertrieben, womit dann auch wieder die Fallzahlen enorm in die Höhe schnellten. Damit folgte dann der zweite Lockdown und es gab noch schärfere Maßnahmen.

Beschränkungen sind eine Frage der Definition

Ein wichtiger und wirtschaftlicher Knackpunkt sind die Großveranstaltungen. Da wirft sich die Frage auf: „Was sind Großveranstaltungen“? Hierunter versteht der Staat „Großveranstaltungen im Freien“. Im Sinne dieses Orientierungsrahmen gehören zu diesen Veranstaltungen:

• Veranstaltungen zu denen täglich mehr als 100.000 Besucher erwartet werden, oder bei denen zeitgleich die Zahl der zu erwartenden Besucher ein Drittel der Einwohner des Ortes übersteigt. Weiterhin ist hier zu erwarten, dass sich dann auf dem Veranstaltungsgelände mehr als 5.000 Besucher aufhalten und damit über ein erhöhtes Gefährdungspotenzial verfügen.

Die Fallzahlen stiegen enorm in die Höhe und weitere Beschlüsse wurden gefasst. Normale Stoffmasken sind öffentlich nicht mehr zulässig, nur noch FFP2 und FFP 3 Masken. Apotheken stehen bereit, wo man diese Mundschutzmasken kaufen kann. Der Mindestabstand mindestens 1,50 m und Besuch daheim nur noch von einer Person ausgenommen Familie. Mittlerweile nagen viele Menschen im Bereich Arbeitslosigkeit und Geschäftsschließungen, hervorgerufen durch die Corona-Krise am Hungertuch.

Bedingt durch die zweite Welle und den verschärften Bedingungen ist es kein Wunder, dass immer mehr Menschen die Flucht in den Urlaub suchen, wo die Bedingungen nicht so drastische Formen angenommen haben.

Was bleiben denn jetzt noch für Kommunikationsmöglichkeiten?

Wo kann ich hingehen? Welche Veranstaltung kann ich noch besuchen? Was soll denn hier überhaupt noch gelten?

Startet eine Großveranstaltung erst bei 100.000 oder schon bei 5,000 Personen? Wenn es die Regel ist, würde es heißen, dass alle darunter fallenden Veranstaltungen lediglich kleine oder mittlere Veranstaltungen sind.

Nun hat sich diese Frage auch erledigt, denn egal wie viel Besucher oder Gäste an der Veranstaltung oder Event gerne teilnehmen würden, ist alles gestoppt und verboten worden. Selbst ein Bankett in einem Hotel mit mehreren Teilnehmern ist nicht mehr erlaubt. Familienfeiern im Restaurant oder Hotel, Schnee von gestern.

Selbst privat dürfen Sie keine Freunde oder Nachbarn mehr einladen, wenn es mehr als eine Person ist.

Deutschland ist ein Fußball und Reiseland. So werden immer wieder Rock-Open Air Konzerte, Theater, Opern, Museen, Konzerthäuser, Ausstellungen, Galerie, Fußball-Bundesligaspiele und Messen und Kongresse in einem Atemzug pauschal genannt.

Schon seit Monaten sind diese Einrichtungen alle geschlossen und offenbar ist ein Ende noch nicht in Sicht. Ob alles gerecht und Corona bedingt die richtigen Maßnahmen sind, darüber streiten permanent die Bundeskanzlerin mit den Länder-Ministern, Virologen und Epidemiologen.

Worum geht es im Kern?

Es sind alles keine schönen Aussichten, auch für die nächsten 3 Wochen nicht. Denn gerade wurde beschlossen, dass der Lockdown erst einmal bis zum 07. März verlängert wird.

Auch jetzt geht es im Kern immer wieder um FFP2-Masken, 1,5 m Mindestabstand zu anderen Personen halten, um die Personendichte zu reduzieren. Weiter wird auf die Tracking-App hingewiesen. Urlaubsreisen sollten nach Möglichkeit in dieser Corona-Lage nicht gebucht werden. Alle diese Beschränkungen gehören zu den Forderungen von Wissenschaftlern und Politik.

Weitgehend werden diese Maßnahmen von der Bevölkerung auch respektiert. Jetzt sind die Zahlen gefallen und die Menschen langsam ungehalten und fordern jetzt Lockerungen in der Corona Krise. Auch für Erwachsene und Kinder ist Homeoffice keine Dauerlösung und für die Eltern eine ungeheure Mehrbelastung. Die Kinder sind ungehalten, sie möchten wieder zur Schule gehen, am Sportunterricht teilnehmen oder an einem Schulfest.

Wie soll es in diesem Jahr mit der Corona – Krise weitergehen?

• Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (SPD) sieht in der staatlichen Beschränkung eine kommende Lockerung sehr skeptisch.

• Das RKI meldete am Dienstagmorgen weiter sinkende Fallzahlen.

• Mittlerweile gibt es langsam mehr Impfstoff, sodass die Impfeinrichtungen zunehmend mehr genutzt werden können, um weiterhin die Pandemie einzuschränken.

• Damit Deutschland jetzt langsam Mal das Impftempo erhöhen kann, wurde zusätzlich noch der russische Impfstoff Sputnik V geordert, leider ist dieser nicht vor Mai oder Juni lieferbar.

• Die Verlängerung des Lockdowns ist von Bund und Länder gemeinsam beschlossen.

• Wie lange der Lockdown am Ende seine Wirkung zeigen soll, ist noch ein Streitpunkt zwischen den Ministerpräsidenten und Merkel.

Positiv an der ganzen Sache ist, dass die Bundesregierung für Krankenhaus-Mitarbeiterin und Mitarbeiter 450 Millionen zur Verfügung stellt. In Zahlen bedeutet es pro Mitarbeiter eine Prämie von 1.500 Euro.

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