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Und ist am Arm noch ein Platz vorhanden, könnte hier ein Tattoo landen

Tätowierung München
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Jeder kennt Tattoos am Bein, Rücken, Brust und wo bei einigen immer noch eine Ecke frei ist, aber wie genau läuft es ab, wenn man sich ein Tattoo stechen lassen will?

Was passiert beim Tätowieren?

Das sollte man wissen:
• Am Anfang bespricht der Tätowierer Motiv, Größe, Farbe und wo das Tattoo gestochen werden soll, mit dem Kunden.
• Dann wird die entsprechende Stelle auf der Haut rasiert (wenn dort Haare wachsen), anschließend gereinigt und desinfiziert.
• Jetzt überträgt der Tätowierer wie ein Abziehbild das Motiv auf die Haut. So ist für den Behandelten sofort sichtbar, wie das Tattoo auf der Haut aussehen wird. Für den Tätowierer ist es gleichzeitig die Vorlage (Stencil) zum Tätowieren.
• Nun kommt die Nadel zum Einsatz und das Stechen kann beginnen.

Die mit Farbe benetzte Nadel dringt mit bis zu 10.000 Stichen pro Minute in die zweite Hautschicht ein. Die Tiefe ist wichtig, damit die Farbpigmente für immer sichtbar bleiben.
Sieht der Behandelnde nun vorher die Vorlage auf seiner Haut, ist es quasi wie eine Anprobe und er hat die Möglichkeit, entweder ein anderes Motiv zu wählen, oder die Position und Größe zu ändern. Findet er das Tattoo, Größe und dort wo es gestochen werden soll optimal, gibt es kein Zurück mehr.

Welche Schmerzen muss ich beim Tätowieren aushalten?

Mitunter werden die Schmerzen beim Tätowieren mit den Schmerzen beim Epilieren verglichen, was so nur bedingt richtig ist, da jeder Mensch über eine andere Schmerzgrenze verfügt. Eines kann hier aber gesagt werden: Eine Tätowierung auf dem Fußrücken – Handrücken – Kniekehle – Rippenbogen – und Wirbelsäule ist besonders schmerzempfindlich, aber ein Sprichwort sagt: „Nur die Harten kommen in den Garten“.

Wer allgemein ein wenig schmerzempfindlich ist, kann die sanfte Technik: „Hand Pocked Tattoos“ wählen. In diesem Fall wird keine Maschine zum Stechen benutzt. Mit einer Nadel setzt der Tätowierer Punkt für Punkt des Tattoos per Hand, daher gilt diese Art der Tätowierung als die sanfte Methode. Es ist auch wesentlich weniger schmerzhaft und diese Methode heilt auf der Haut auch schneller ab. Infrage kommen Hand Poket Tattoos vor allem bei kleineren Tattoo-Motiven, da sich diese Methode auch optisch von der Maschine unterscheidet. Sie ist wesentlich zarter und nicht für große Tattoos gedacht.

Muss das Tattoo nachgestochen werden?

Nein, nicht immer. Machen sich jedoch kleine Lücken nach der Heilung auf dem Tattoo bemerkbar, vereinbaren Sie mit ihrem Tätowierer: Tattoo Studio in München Maxvorstadt https://tattooanansi.de/ einen Termin zum Ausbessern.

Ist ein Tattoo auf der Haut gefährlich?

Es ist noch nicht zu 100 % untersucht worden. Erwiesen ist aber, dass die Farbpigmente und bestimmte Abbauprodukte in der Haut keine Spuren hinterlassen. Sie wandern als Nanopartikel zum Beispiel auch in die Lymphknoten. Bislang sind die Risiken nicht absehbar. Lediglich für ein paar Tattoo-Farben konnte auf den Organismus ein schädlicher Einfluss nachgewiesen werden. Keine Panik: Diese Farben stehen auf einer Verbotsliste und dürfen von Tattoo-Studios nicht verwendet werden.

Wann sollte besser keine Tätowierung erfolgen?

Bei starken Allergien oder Neurodermitis besteht das Risiko für eine sogenannte „Kontaktsensibilisierung“. Dann besteht die Möglichkeit, dass die Haut allergisch auf die Farben reagiert. Schwangere sollten sich auch kein Tattoo stechen lassen, davon raten Ärzte ab.

Lassen sich die Tattoos auch wieder entfernen?

Mit einem Laser lassen sich die Farbpigmente des Tattoos zerstören. Es gibt aber leider keine Garantie, dass das Tattoo durch die Laserentfernung ohne Spuren verschwindet. Es hängt bei einem Tattoo immer von der Farbe und Größe ab.

Eine andere Möglichkeit sind temporäre Tattoos

Diese sogenannten Bio-Tattoos werden mit feinen Nadeln weniger tief in die Haut gestochen und sollen daher nach wenigen Jahren verblassen, da sich die Haut dann regeneriert und so erneuert. Allerdings verschwinden die Farbstoffe nicht komplett. Sehr häufig bleibt dabei ein Schatten auf der Haut zurück.

Fazit:

Besondere Gesundheitsprobleme sind nicht bekannt, daher muss jeder für sich entscheiden, ob er ein Tattoo an irgendeiner Stelle seines Körpers wünscht und hinterher damit zufrieden ist.

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