Die besten italienischen Weine für den Herbst und Winter

Wein

Italienische Weine gibt es viele. Kein anderes Land hat so viele Weine zu bieten wie Italien, denn hier wachsen die meisten Rebsorten, die es gibt.
Die Weinlese ist rum und der neue Jahrgang an Rotwein draußen. Es ist Zeit für die besten italienischen
Weine für den Herbst und Winter!

Neben großen Weinklassikern bietet die italienische Weinlandschaft ein ganzes Sammelsurium an charakterstarken und regionalen Tropfen. Die Tendenz zum Terroir-Wein ist ungebrochen. Das bedeutet kurzum: regionale und lokale Rebsorten sind im Trend – und genau hier ist die Stärke der italienischen Weine angesiedelt. Entdecke Sie hier 5 der besten italienischen Weine für den Herbst und Winter. Und ein paar Geheimtipps haben wir auch aufgelistet:

  1. Der Barolo Wein

Der Barolo ist der Weinklassiker schlechthin unter den Spitzenweinen im Piemont. Unter Kennen und Connaisseuren ist der Barolo DOCG einer der größten und besten italienischen Weine überhaupt. Weinkritiker um Robert Parker und James Suckling preisen ihn in den Himmel und vergeben Jahr um Jahr Spitzenwertungen. Der Barolo ist immer ein reinsortiger Nebbiolo-Wein. Die Rebsorte Nebbiolo ist eine dickschalige und säurereiche Rotweintraube, die in der nordwest-italienischen Region berühmt ist. Der Barolo Wein sollte lange lagern und kann auch viele Jahre im Keller vergessen werden. Spitzengewächse mit Kennzeichnung Riserva im Etikett lagern mindestens 4 Jahre nach der Ernte, bevor sie in den Verkauf kommen. Es sind schwere, teils kantige und schwer zugängliche Weine, die erst nach und nach ihren Charme offenbaren. Wer sich dem Barolo annähert, wird damit lange seine Freude haben.

  1. Der Amarone della Valpolicella

Im Gegensatz zum Barolo ist der Amarone della Valpolicella eine ganz andere Stilistik eines Rotweins. Der Amarone stammt aus der Region Venezien nahe dem Gardasee und der Hauptstadt Verona. Wer glaubt, dass Amarone eine Rebsorte ist, der irrt. Es handelt sich bei diesem stattlichen italienischen Rotwein um einen Blend, sprich eine Cuvée, aus mehreren lokalen Rebsorten aus Venezien. Die Trauben sind recht unbekannt. Etwa Corvina, Corvinone und Rondinella kommen in den Wein. Das besondere dieses schweren und vollmundigen Weins ist das Herstellungsverfahren. Das sogenannte Amarone-Verfahren lässt aus einen einfachen Valpolicella Wein einen stattlichen, dichten und komplexen Rotwein werden. 2-4 Monate trocknen die Trauben nach der Ernte an der Luft – bis sie fast wie Rosinen zusammengedörrt sind. Dann erst wird vinifiziert. Das Ergebnis ist ein mächtiger und tiefgründiger Wein, der nicht besser für den Herbst und Winter geeignet sein kann: dicht, intensiv fruchtig, opulent, kraftvoll und körperreich. Durch die zweite Gärung ist er ein voluminöser und saftig-schwerer Rotwein mit etwa 16% Volumenprozent. Amarone Wein ist die Langlebigkeit per Definition. Bekannte Weingüter wie etwa Bertani, Allegrini oder Giuseppe Quintarelli verkaufen auch eingelagerte Weine, die gerne über 40 Jahre alt sind.
Neben Barolo und Brunello di Montalcino ist der Amarone della Valpolicella einer der großen Weinklassiker Italiens. Den müssen sie auf jeden Fall probieren! Hier gibt es viele Amarone della Valpolicella zu kaufen.

  1. Der Lagrein Wein

Lagrein ist eine Südtiroler Rebsorte. Das Ursprungsgebiet dieser roten Rebsorte ist rund um die Landeshauptstadt Bozen. An den warmen Hängen aus rotem Porphyr reift diese lokale Rebsorte am besten zu einem reichhaltigen Wein. Lagrein lagert etwa ein bis zwei Jahre, bevor er in den Verkauf kommt. Für den Südtiroler Weinbau ist die Rebsorte mittlerweile eine der wichtigsten überhaupt. Ansonsten als Weißweinland gefeiert, ist Südtirol für den Lagrein international berühmt.

Die besten Lagrein Weine stammen aus der Kellerei Terlan, der Kellerei Tramin, vom Weingut Elena Walch und von kleinen Weinbauern rund um Bozen und dem St. Magdalena Hügel im Norden Bozens. Wer einen Lagrein Wein möchte, der kann entweder zum klassischen Lagrein oder zur länger gelagerten Riserva greifen.

  1. Der Primitivo di Manduria


    Der Primitivo di Manduria ist ein saftiger und vollmundiger Süditaliener. Die Weine sind extrem zugänglich und gefällig. Wer nicht tief in die Flasche greifen möchte und einen fruchtig ausgeprägten und dichten Rotwein mag, der sollte zum Primitivo greifen. In der süditalienischen Region Apulien nahe Manduria reift diese typisch apulische Rebsorte. Reinsortig vergoren und ausgebaut in Barrique-Fässern ergibt der Primitivo Fruchtbomben, denen es nicht an Säure und Balance fehlt! Die Ausbauart ist trocken – wie zu 95% in Italien üblich. Dennoch gibt es auch halbtrockene Primitivo-Weine.
    Ein ganzes Füllhorn an Weinherstellern widmet sich der Primitivo-Traube. Die Weine sind bereits ab 5€ zu haben. Richtig gute gibt es schon ab etwa 8-12€.

  2. Der Montepulciano d’Abruzzo

Die mittelitalienische Region Abruzzen liegt südöstlich der Toskana und ist ein kleines Weinmekka für eingefleischte Rotweinliebhaber. Die lokale Rebsorte Montepulciano hat nichts mit dem Ort Montepulciano in der Toskana zu tun. Der toskanische Rotwein von dort nennt sich Vino Nobile und Rosso di Montepulciano und ist in beiden Fällen ein reinsortiger Sangiovese.
Der Montepulciano d’Abruzzo hingegen ist eine eigene Rebsorte aus den Abruzzen und hat eine jahrhundertalte Geschichte. Die Weine sind einfach nur großartig: tiefgründige, vielschichtige und facettenreiche Rotweine, die perfekt in den Herbst und Winter passen. Große Weinhäuser sowie kleine lokale Produzenten haben sich dem Ausbau und der Perfektion dieser Rebsorte verschrieben. Eine der besten Kellereien ist Cantina Tollo. Sie produziert einen Montepulciano d’Abruzzo Riserva zum kleinen Preis. Er ist einer der meistausgezeichneten Rotweine unter 15€ im wichtigsten Weinführer Italiens. Sogut wie jedes Jahr erhält er die Höchstauszeichnung der 3 Gläser. Ein weiterer Produzent, der vor allem auf langlebige und sehr facettenreiche Montepulciano-Weine setzt ist Emidio Bepe. Dieser Winzer gilt als eine kleine Weinlegende Italiens. Dank ihm hat es die Rebsorte geschafft international an Bekanntheit zu erlangen.

Egal für welchen dieser vini rossi Sie sich entscheiden. Fakt ist, dass die italienische Weinlandschaft noch viel mehr zu bieten hat. Dennoch sind Sie mit diesen roten Tropfen gut bedient, wenn die Sonne wieder tiefer steht und es draußen kühler wird. Genießen Sie diese leckeren Rotweine zu Fleischgerichten und schweren Speisen. Und der ein oder andere italienische Weinliebhaber weiß ganz genau, dass auch ein leckerer Rotwein einfach als „vino da meditazione“ vor dem Kaminfeuer genossen werden kann.

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