Lama- und Alpakawanderung

Lama- und Alpakawanderung

Weiches Fell, große Knopfaugen und recht zutraulich: Ein Spaziergang mit Alpakas und Lamas ist etwas Besonderes. Das Wandern mit den beliebten Andenbewohnern entschleunigt, lädt zum Verweilen ein und bringt die Natur ein Stückchen näher. Gemeinsam mit der frischen Luft werden interessante Informationen über die Tiere eingesogen.

Was ist das Besondere an einer LAMA- & ALPAKAWANDERUNG?

Wandern wird hierzulande immer beliebter. Naturliebhaber schwören auf den entspannenden Effekt. Allerdings ist das nicht für jeden etwas. Gerade kleine Kinder langweilen sich auf solchen Touren schnell. Was also tun, um die Begeisterung für Wanderungen zu entfachen? Statt allein durch die Natur zu laufen, gibt es die Möglichkeit, mit einem plüschigen Gefährten zu laufen.

Raus aus dem Alltag, rein in eine unvergessliche Erfahrung. Die Wanderung mit Lamas und Alpakas ist für viele ein Moment zum Durchatmen. Die friedvollen Paarhufer hautnah zu erleben bedeutet ein besonderes Erlebnis. Bevor es losgeht, lernen sich Tier und Wanderer kennen. In der Regel erfolgt eine kurze Einweisung. Sowohl Lama als auch Alpaka sind Herdentiere. Sie spazieren nicht gerne allein mit Menschen durch die Natur. Deshalb empfiehlt es sich, mit mindestens zwei Tieren loszuwandern. Während des gemeinsamen Spaziergangs wird sich herausstellen, dass jedes Andentier seine eigene Persönlichkeit hat. Zwischen Feldern, Wiesen und Bäumen setzen sich die Wanderer auch mit sich selbst auseinander. Sie lernen, sich in Geduld zu üben.

Die Anforderungen werden höher gesetzt, die Arbeit muss schneller erledigt sein, die Leistung sollte effizienter sein. Dieses Denken führt unweigerlich zu Stress. Um dem entgegenzuwirken und Achtsamkeit in den Vordergrund zu heben, werden Wanderungen mit Alpakas und Lamas angeboten. Viele Alpaka- und Lamawanderungen dauern zwischen eineinhalb und vier Stunden. Ganz genau lässt es sich nicht bestimmen. Das richtet sich nach der Kondition der Teilnehmer, dem Hunger der flauschigen Tiere und ihrer Laune. Wer sich für eine Wanderung mit Alpakas oder Lamas entscheidet, muss viel Zeit mitbringen. Die Andenbewohner laufen gemütlich ihrer Wege. Und diese Ruhe strahlt auf die Wanderer ab.

Was muss vor der Wanderung beachtet werden?

Damit die mehrstündige Wanderung nicht in eine schmerzhafte Tortur ausartet, empfiehlt es sich, festes und geeignetes Schuhwerk zu wählen. Sandalen oder gar High Heels sind hier definitiv fehl am Platz. Um eine trockene Heimkehr sicherzustellen, sollten die Teilnehmer witterungsbedingte Kleidung tragen. Den flauschigen Paarhufern macht schlechtes Wetter nichts aus. Sie laufen gemütlich weiter. Die meisten Wanderungen laufen durch abwechslungsreiches Gelände mit vielen Wald- und Wiesenwegen, die mit Wurzeln und Steigungen gespickt sind. Alpakas und Lamas spazieren gerne durch einen Bach. Mit dem passenden Schuhwerk können die Teilnehmer ihre Tiere auch dort führen.

Was muss man über die Tiere wissen?

Lamas und Alpakas gehören zur Familie der Paarhufer. Ursprünglich kommen sie aus den südamerikanischen Anden. Die wohl häufigste Frage ist, ob die flauschigen Gesellen spucken. Das tun sie; es ist Teil ihres Sozialverhaltens. Allerdings spucken sie nur untereinander, um mitzuteilen, dass das Gegenüber im Moment unerwünscht ist. Um das Spucken während der Wanderung zu vermeiden, sollten die Teilnehmer ruhig und entspannt bleiben. Das wirkt sich auch positiv auf das Verhalten der Tiere aus.

Lamas und Alpakas sind eng miteinander verwandt. Sie wurden von südamerikanischen Wildkamelen domestiziert. In einigen Punkten unterscheiden sie sich allerdings. Lamas haben eine Schulterhöhe von 110 bis 130 Zentimeter. Sie sind 120 bis 150 Kilogramm schwer. Die Fellfarbe reicht von weiß über braun bis hin zu schwarz. Auch Flecken und Musterungen sind möglich. Alpakas werden zwischen 75 und 100 Zentimeter groß. Alpakas sind leichter als Lamas; sie wiegen zwischen 45 und 85 Kilogramm. Alpakas werden in zwei Typen unterschieden. Das Huacaya-Alpaka besitzt eine leicht gekräuselte Fellfaser und einige Deckhaare. Das Fell des Suri-Alpakas bildet gleichmäßige Strähnen, die am Tier hinunterhängen.

Lamas und Alpakas werden regelmäßig in therapeutischen Behandlungen eingesetzt. Ihr sanfter Charakter eignet sich gut in der Therapie für Autisten und Menschen mit Beeinträchtigungen. Bei guter Haltung können sie bis zu 20 Jahre alt werden.

Ruckartige Bewegungen und laute Geräusche können die sanften Alpakas und Lamas schnell in Panik versetzen. Bei Wanderungen mit den Paarhufern gilt es, Ruhe zu bewahren und ihr Vertrauen zu gewinnen. Obwohl Alpakas und Lamas so kuschelig aussehen, sind sie ganz und gar nicht verschmust. Sie mögen es nicht, ununterbrochen gestreichelt zu werden. Unter Alpakas ist der Austausch von Zärtlichkeiten nicht üblich. Kuscheln ist den flauschigen Gesellen einfach fremd. Hinzu kommt, dass sie von Natur aus scheu und zurückhaltend sind. Nur durch regelmäßiges Training werden Jungtiere zahm. Die besonderen Tiere sind sensibel und von Natur aus Fluchttiere. Das darf man nicht vergessen. Während der Wanderung sollte man also immer auf die Körpersignale seines Tieres achten. Die drolligen Weggefährten dulden das Streicheln nur, als dass sie es wirklich mögen. Gesicht und Kopf sind immer tabu.

Warum lohnt es sich ein Ticket zu buchen?

Gemächliches Wandern und genügsame Tiere: Auf der Suche nach Ruhe und Entspannung können Lamas und Alpakas wunderbare Weggefährten sein. Die Wanderung durch die Natur lässt Stress und Eile in weite Ferne rücken. Das ruhige und sanfte Wesen der Andenbewohner macht sie zu beliebten Begleitern. Durch das Spazierengehen mit den plüschigen Begleitern können die Teilnehmer dem hektischen Alltag unkompliziert entfliehen.

Die Spaziergänge mit Lamas und Alpakas sind für alle Altersgruppen geeignet. Egal ob vierjähriger Zappelphilipp, gestresster Büromensch oder geruhsamer Rentner – von der Wanderung profitieren alle. Jeder Wanderer bekommt in der Regel sein eigenes Zugtier; allein das ist schon ein Erlebnis. Eine Alpaka- und Lamawanderung kann als Teambildung oder Familienausflug erlebt werden. Sie dient zur Erholung gestresster Eltern und bildet ein einzigartiges Erlebnis für den Nachwuchs.

Fazit

Ziel der Lama- und Alpakawanderung ist es, Ruhe und Gelassenheit in der Natur zu finden. Auf eng verschlungenen Waldwegen rückt der stressige Alltag in den Hintergrund und Vogelgezwitscher, das genüssliche Kauen der Andentiere und Stille treten in den Vordergrund. Auf diese Weise schalten die Wanderer einmal so richtig ab. Die Begleitung durch Lamas oder Alpakas verstärkt die innere Ruhe. Das sanfte Gemüt der ruhigen Tiere kombiniert die Erholung in der Natur mit einem unvergesslichen Erlebnis.

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