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Sushi selber machen – So einfach geht’s

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Sushi liegt schon seit Jahren im Trend. Die japanische Spezialität gilt als kalorienarm, nährstoffreich und vor allem schmackhaft. Wer regelmäßig in Sushi Bars geht und das Personal des Lieferservice vor Ort mit Vornamen kennt, darf sich zur Gruppe eingefleischter Sushi-Fans zählen. Was liegt dann näher, als selbst Hand anzulegen und Sushi zu Hause zuzubereiten? Zugegebenermaßen braucht es für schöne Röllchen und Formen etwas Erfahrung. Diese jedoch lässt sich in der eigenen Küche schnell sammeln.

Das A und O: Reis

Der erste Schritt bei der Zubereitung von Sushi besteht in der Auswahl der passenden Reissorte. Von gewöhnlichem Rundkornreis aus dem Supermarkt kann nur abgeraten werden, denn er verfügt nicht über die so wichtige Klebefunktion. Für Sushi braucht es speziellen Reis, der schon auf der Packung als Sushireis deklariert ist.

Wie man den Sushi Reis selber zubereitet:

Vor dem Kochen muss der Reis zunächst mit kaltem Wasser gewaschen werden. Dieser Schritt ist wichtig, um überschüssige Stärke zu entfernen und dem Reis seine typischen Eigenschaften zu verleihen. Erst im Anschluss wird der Reis gemeinsam mit Wasser in einen Kochtopf gegeben. Für die Zubereitung empfiehlt es sich, eine Tasse Reis mit etwas mehr als einer Tasse Wasser aufzukochen und den Topf direkt nach dem Kochen vom Herd zu nehmen. Zugedeckt quillt der Reis dann etwa eine Viertelstunde und nimmt das gesamte Wasser auf. Es lohnt sich, schon während des Aufkochens ein Stück „Kombu“ in den Topf zu legen. Hierbei handelt es sich um Seetang, der dem Reis beim Quellen eine würzige Note verleiht.

In der Zwischenzeit wird die Würzmischung, bestehend aus acht Esslöffeln Reisessig, einem Teelöffel Salz und vier Esslöffeln Zucker in einem kleinen Topf aufgekocht und beiseite gestellt.

Nach dem Quellen wird der Deckel des Kochtopfes gelüftet, sodass verbleibende Feuchtigkeit verdampfen kann. Nach etwa fünf Minuten füllt der Hobby-Sushimeister den Reis in eine große Schüssel und vermengt ihn sanft mit der Würzmischung. Fertig ist der Sushi-Reis!

Verschiedene Sushi-Arten zum Probieren

Um aus dem gekochten Reis Sushi zu machen, braucht es außerdem Noriblätter, Fisch und Gemüse. Die Auswahl obliegt dem Koch, wobei manche Fischarten besser gegart verwendet werden sollten. Eine Sushimatte aus Bambus hilft beim Formen der Röllchen. Vor der Zubereitung geklärt werden sollte auch die Frage nach der gewünschten Sushi-Art. Hier hat der Koch die Wahl zwischen

• Nigiri Sushi,
• Maki Sushi
• und California-Rolls (Ura-Maki).

Bei Nigiri handelt es sich um kleine Reisbällchen, die sanft flachgedrückt und mit Fisch, Ei oder Meeresfrüchten belegt werden. Sie sind am unkompliziertesten zuzubereiten und daher der beste Start für Anfänger. Die gewisse Würze erhält Nigiri Sushi durch eine dünne Schicht Wasabi unter dem Belag.

Etwas anspruchsvoller ist Maki Sushi. Auf eine Bambusmatte wird hierfür ein Noriblatt gelegt, das wiederum dünn mit Reis belegt wird. Die Füllung kann individuell zusammengestellt werden, bevor sie auf das letzte Drittel der Reisfläche gelegt wird. Ist sie platziert, rollt der Hobbykoch die Rolle sanft zusammengerollt, sodass sich die typische Optik aus Reis, Füllung und Noriblatt ergibt. Die so entstandene Rolle wird zum Schluss mit einem Messer in mundgerechte Stücke geteilt.

Statt des Algenblattes bildet bei der California Roll, auch Ura-Maki genannt, Reis die Außenhülle. Daher wird zuerst der Reis auf der Bambusmatte verteilt und mit dem Algenblatt belegt. Es empfiehlt sich, die Matte mit Frischhaltefolie zu bedecken, um ein Verkleben des Reises zu verhindern. Erneut auf das letzte Drittel kommt dann die Füllung und die Rolle wird sanft geformt. Auch California Roll Sushi erhält am Schluss durch cleveres Schneiden seine praktisch-kleine Größe. Kreative Köche wenden die Rolle vor dem Schneiden in gerösteten Sesam-Samen.

Selbstverständlich gibt es noch zahlreiche weitere Varianten und zahllose, kreative Sushi-Rezepte. Hier finden Hobbyköche am besten selbst heraus, welche Kombinationen und Formen am besten schmecken. Zum stilechten Genuss nach der Zubereitung gehört jedoch in jedem Fall eine kleine Schale, gefüllt mit etwas Sojasauce zum Dippen. Wer es etwas schärfer mag, vermischt die Sojasauce mit einer kleinen Menge Wasabi.

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