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Wie funktioniert ein Hörgerät?

Hörgerät
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Ab wann ist es notwendig, auf ein Hörgerät zurückzugreifen?

Mit zunehmenden Alter geht bei vielen Menschen ein vermindertes Hörvermögen einher. Vor allem bei hohen Tönen haben ältere Menschen häufig ein Problem alles zu verstehen. Da sich das Ganze vor allem auf das soziale Leben auswirkt, ziehen sich viele Menschen zurück und werden sogar depressiv. In vielen Fällen stellt der Hörverlust eine sehr große psychische Belastung dar. Durch laute Musik oder Lärm kann eine Schädigung von dem Innenohr hervorgerufen werden. Allerdings können auch Diphtherie, eine Hirnhautentzündung oder Stress die Auslöser für den Verlust des Hörvermögens sein. Bei einer Schallempfindungsschwerhörigkeit ist eine Besserung ausgeschlossen. In so einem Fall sollte auf ein Hörgerät zurückgegriffen werden. Dieses hilft dem Betroffenen wieder vollständig zu hören und am sozialen Leben teilhaben zu können. Allgemein gilt, je früher auf ein Hörgerät zurückgegriffen wird, desto effektiver wirkt das Gerät. Dies resultiert daraus, da das Gehirn die lang gehörten Töne und Klänge erst wieder zu verarbeiten lernen muss. Es sollte auf jeden Fall zum HNO-Arzt gegangen werden, um herauszufinden, ob es notwendig ist, auf ein Hörgerät zurückzugreifen. Es können auch unterschiedliche Geräte ausprobiert werden.

Wie funktionieren Hörgeräte überhaupt?

Es ist wichtig, zu wissen, dass ein Hörgerät nicht die Ursache von Hörproblemen behandeln, sondern lediglich die Symptome verhindert. Wenn der Betroffene schlecht hört, bedeutet dies, dass das Ohr den Schall schlechter verarbeiten kann, welcher auf das Ohr mit den akustischen Schwingungen trifft. Das Hörgerät stellt praktisch einen kleinen Hochleistungscomputer dar. Dieser verstärkt den Schall. Dies geschieht abhängig von dem individuellen Hörverlust. Allgemein muss beachtet werden, dass der Aufbau von einem Hörsystem sehr ähnlich ist, selbst wenn die Funktionen und das Design unterschiedlich sind. In jedem Hörgerät sind ein Lautsprecher, welcher auch als Hörer betitelt wird, ein Prozessor und zwei Mikrofone zu finden. Sollte der Schall auf das Mikrofon treffen, verwandelt dieses das Ganze in elektrische Signale und leitet es an einen Mikrochip weiter. Der Mikrochip wurde von einem Hörgeräteakustiker programmiert. Dies geschieht so, dass die weniger hörbaren Töne verstärkt werden. Die Töne werden an den Lautsprecher und danach an den Gehörgang gesendet und dies ermöglicht es, dass der Träger die Töne wieder klar aufnehmen kann. In den meisten Fällen werden Störgeräusche, wie zum Beispiel Hintergrundgeräusche in einer Bar oder der Lärm von einer Straße, automatisch herausgefiltert. Sobald das Batteriefach geschlossen ist, schalten sich die meisten Geräte selbst ein. Außerdem verfügen viele Geräte über eine Fernbedienung, über die ein individuelles Set-up vorgenommen werden kann.

Wie sieht ein Hörgerät überhaupt aus?

Es ist wichtig, zu wissen, dass sich in der Hörtechnologie in den letzten Jahren sehr viel verändert hat. Die modernen Hörsysteme sind nur mehr kaum zu sehen. In den meisten Fällen sind sie bereits so klein, dass sie komplett im Gehörgang verschwinden können. HdO-Geräte mit Skelett-Otoplastik und Schallwinkel verfügen über ein reduziertes Design und schmiegen sich sehr leicht an das Ohr an. Bei vielen Hörgeräten kann nicht einmal ein Kabel oder ein Schlauch erkannt werden.

Welche unterschiedlichen Hörlösungen gibt es?

Es werden unterschiedliche Produkte angeboten. Die Unterschiede sind vor allem in der Bauart, der Technik und der Größe zu finden. Es kann zwischen fünf unterschiedlichen Hörgeräten unterschieden werden. Diese sind Hörimplantate, Knochenleitungs-Hörgeräte, Tinnitus-Noiser, In-dem-Ohr-Hörgeräte und Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte. Die gängigsten Hörgeräte sind Hörgeräte hinter dem Ohr. Das Ohrpassstück stellt dabei die Verbindung zwischen dem Hörgerät und dem Hörorgan dar. Das Stück gibt es mittlerweile in unterschiedlichen Farben, sodass es zwischen den Haaren kaum erkennbar ist. Der dünne Schallschlauch überträgt dabei den Klang vom Hörgerät zum Gehörgang. Die Geräte für das Innere des Ohres funktionieren ähnlich. Der Unterschied ist nur darin zu finden, dass der Lautsprecher im Ohr selbst sitzt.

Fazit

Zusammenfassend kann somit geschlussfolgert werden, dass es heutzutage sehr viele Möglichkeiten gibt, um das schlechte Hörvermögen auszugleichen. In vielen Fällen ist das Hörgerät gar nicht mehr sichtbar. Sollte ein Hörgerät jedoch nicht mehr ausreichen, kann es dazu kommen, dass ein Hörimplantat benötigt wird. Dieses kann operativ eingepflanzt werden. Die Kosten belaufen sich zwischen 10.000 Euro und 30.000 Euro. Allerdings werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen, wenn das Hörimplantat unbedingt erforderlich ist. Es gibt auch spezielle Hörgeräte mit Bluetooth, Akku oder weitgehenden Verbindungen mit externen Mikrofonen, TV oder Smartphone. Sie benötigen noch weitere Informationen rund um die Thematik? Kein Problem! Besuchen Sie einfach die Audika AG, dort werden Sie gerne beraten.

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